Legenden der Pasta Wissen

Die Pasta ist ein legendenumwobener Tausendsassa:
Fragen wir nach ihrer Entstehung, finden wir uns in einem Labyrinth von zahlreichen Hinweisen und Überlieferungen wieder. Wurde sie im alten Rom kreiert, fand sie ihren Weg aus dem fernen China zu uns, oder stand ihre Wiege gar im exotischen Arabien? Viele Geschichten und Legenden wollen uns von ihrer Herkunft berichten, doch wie es sich wirklich zutrug mit der Erfindung der Pasta  und wo sie das erste Mal in einem  Kessel über dem Feuer gekocht wurde, bleibt ungewiss.

Trotz ihrer geheimnisvollen Herkunft ist sie in unseren Tagen ein gern gesehener und äußerst beliebter Gast auf unserem Teller: Weiß sie sich innerhalb eines Menügangs als schlichte Beilage unterzuordnen, beherrscht sie in Begleitung eines raffinierten Sugos den perfekten Soloauftritt. Schnell gekocht, ist sie der Superstar in jeder Junggesellen/Innen Küche. Denn auch ohne große Kochkunst  garantiert sie ein genussvolles Esserlebnis. Sie erweist sich als ein unkomplizierter Kumpan in der Küche, die Pasta macht uns glücklich! Um Ihnen die große und facettenreiche Welt der Pasta näher zu bringen, möchten wir Sie in der Folge über die verschiedenen Eigenheiten und Herstellungsverfahren informieren.
 
Pasta ohne Ei:
Heutzutage werden die meisten Pastasorten aus Hartweizengrieß, Salz und Wasser hergestellt. Klassische Pasta Sorten mit diesen Zutaten sind Spaghetti, Fusili und Rigatoni
 
Pasta mit Ei:
Daneben gibt es noch die „Eiernudeln“, bestehend aus Hartweizengrieß oder Mehl mit Eiern. Die unterschiedliche Intensität der Gelbtöne bei der ungefärbten Pasta weisen auf die Anzahl der verwendeten Eier hin. Pasta mit Ei hat einen höheren Eiweißgehalt und macht somit langanhaltend satt.
 
Die Mehlarten:
Zahlreiche Varianten mit unterschiedlichen Mehlsorten, wie Dinkel-, Buchweizen- oder Sojamehl sind auf dem Markt und erfreuen sich aufgrund ihrer gesundheitlichen Wirkung großer Beliebtheit.
 
Dem Teig beigegebene Extrakte, Gewürze und Kräuter:
Für die Farbgebung der Pasta werden unterschiedliche Extrakte und Pulver aus Gemüsesorten, wie Tomaten, Spinat, Rote Bete etc. verwendet. Auch die Tinte der Sepia findet Verwendung für die schwarze Pasta, welche als Spezialität Süditaliens gilt. Zum Teil werden auch ganze Kräuterblätter, wie z.B. Basilikum oder Salbei verarbeitet, deren Struktur und Farbe sich durch den Teig abzeichnen. Durch die Verwendung von frischen Kräutern erhält die Pasta ein besonders intensives Aroma.
 
Industrielle Fertigung:
Für die industrielle Herstellung von Pasta wird das Pressverfahren bevorzugt, da es die Produktion von großen Mengen in relativ kurzer Zeit ermöglicht. Bei diesem Verfahren werden die Zutaten, wie z.B. Hartweizengrieß, Wasser und Salz in einem Mischkutter solange geknetet bis sich kleine Klümpchen bilden bzw. ein „bröseliger“ Teig entstanden ist. Hat der Teig die richtige Beschaffenheit zur Weiterverarbeitung wird er über eine Transportschnecke zur Matrizenöffnung befördert, durch welche er mit hohem Druck gepresst wird. Das Verfahren des Pressens gibt der Pasta durch die Matrize eine glatte Oberflächenstruktur, die verhindert, dass die Pasta nach der Pressung zusammenklebt.
 
Manuelle Fertigung:
Das zweite und wesentlich seltenere Herstellungsverfahren ist das traditionelle Walzverfahren, da es einen bedeutenden Arbeitsmehraufwand mit sich bringt.
Beim Walzverfahren wird der Teig durch mehrfaches Durchdrehen zwischen den Walzen immer mehr verdichtet und dünner ausgewalzt. Dieses Übereinanderlegen und Walzen verleiht der Pasta eine außerordentliche Bissfestigkeit und Kochstabilität. Die Teigkonsistenz unterscheidet sich hier auch wesentlich vom Pressverfahren, da es sich um eine nahezu homogene Teigmasse handelt.
 
Die Form:
Für die Vielfalt der verschiedenen Pasta Formen gibt es gute Gründe, denn es passen manche Formen besonders gut zu bestimmten Saucen. Vorrangig ist dabei, wie gut eine Pastasorte eine Sauce aufnehmen kann. Röhrenpasta wie Penne kann dickere  Soßen gut aufnehmen, während flache oder lange Pastasorten eher mit dünnen und glatten Soßen serviert werden. Bindende Gesetze für die einzelnen Kombinationen gibt es nicht, und es liegt ja gerade der Reiz darin, die verschiedenen Farben, Formen und Geschmacksrichtungen auszuprobieren und zu kombinieren.

Die spezifischen Öffnungen in den aus Bronze gefertigten Matrizenscheiben, die als Schablonen dienen, bestimmen die letztendliche Form der Pasta. Röhren, Herzformen, Schmetterlinge, Schnecken etc. sind immer mittels des Pressverfahrens hergestellt und Tagliatelle & Co als getrocknete Nudelnester arrangiert, verraten so ebenfalls Ihre Machart. Das Walzverfahren lässt ausschließlich die Herstellung von „Bandnudeln“ in verschiedenen Breiten zu.
 
Die Trocknung:
Letzter und sehr wichtiger Punkt für die Qualität der Pasta, ist das Trocknungsverfahren. Je länger der Trocknungsvorgang und je niedriger die Temperatur, desto hochwertiger ist die Qualität der Pasta. Industriell gefertigte Pasta wird sehr schnell und mit einer hohen Temperatur getrocknet. Die Trocknung gewalzter oder manuell hergestellter Pasta erfordert mehr Zeit, Aufwand und Erfahrung, um als Endprodukt eine „gerade“ Nudel präsentieren zu können.
 
Dick oder Fit mit Pasta:
Pasta sowie Kartoffeln und Reis sind eine der wichtigsten Energielieferanten und gehören zu unseren Grundnahrungsmitteln. Die ernährungspsychologische Bedeutung von Pasta wird oft falsch eingeschätzt und so glauben viele Pasta würde dick machen. Nudeln liefern Energie in Form von Kohlenhydraten. Mit der heute meist mediterranen Zubereitung von Pasta versorgen sie unseren Körper mit  wertvollen Vitaminen und Mineralien und sind Bestandteil einer ausgewogenen und leichten Ernährung. Viele professionelle Ernährungskonzepte empfehlen sogar ausdrücklich den Verzehr und haben nachgewiesen, dass Pasta nicht dick sondern fit macht.
 
Philosophien:
Betrachtet man die Flexibilität des Herstellers bzgl. der Geschmacks- und Farbgebung bietet das Walzverfahren unzählige Möglichkeiten. Es ist z.B. das Einarbeiten von Kräutern und Gewürzen möglich und das Verbinden mehrere Teigsorten.

Die Manufaktur Pasta Queen hat sich aufgrund dieser speziellen positiven Eigenschaften auf das Walzen außergewöhnlicher Pasta Sorten spezialisiert und es sich zur Passion gemacht, neue kreative Geschmacksideen im Rahmen der Pasta zu entwickeln. Die dafür intensive Handarbeit wird dort gerne für die Qualität des Produktes und deren Einzigartigkeit in Kauf genommen.

Der Kunde kann zwischen vielen verschiedenen Pasta Sorten wählen, die sich in Geschmack, Design und Verwendungszweck unterscheiden. Für die zahlreichen Sorten werden außergewöhnliche Zutaten wie Traubenkernmehl, Dinkelgrieß, Gerstenmalzmehl und vieles Exotische mehr verarbeitet. Als speziellen Service bietet die Manufaktur die Kreation von individuellen Pasta Sorten und Etiketten an, die branchenspezifisch gestaltet werden können.

Philisopie ist es, jedem Kunden eine kulinarische Gaumenfreude zu bereiten.

Inhalt

  • Die Pasta - legendenumwobener Tausendsassa
  • Pasta ohne Ei
  • Pasta mit Ei
  • Mehlarten
  • Extrakte, Gewürze und Kräuter
  • Industrielle Fertigung
  • Manuelle Fertigung
  • Formgebung
  • Trocknung
  • Dick oder Fit
  • Philosophien